Erster Start- Auswahl der seriellen Schnittstelle

Startet man die Rennsoftware zum ersten Mal oder hat einen anderen Computer erstmals im Einsatz, so öffnet sich sofort nach dem Start das Fenster zur Auswahl der seriellen Schnittstelle.

S11AT&VC3S-Serielle-Schnittstelle
S11AT&VC3S – Auswahl der seriellen Schnittstelle

Hier werden alle möglichen zur Auswahl stehenden Schnittstellen aufgeführt. In der Regel wird der Arduino UNO als usbmodem14401 oder ähnlich aufgelistet, was in der obigen Abbildung leider nicht zu sehen ist. Wählt man die entsprechende Schnittstelle aus, wird der Wert in die Datenbank geschrieben. Das Fenster erscheint erst wieder, wenn die gespeicherte Schnittstelle beim Start der Rennsoftware nicht zur Verfügung steht.

S11AT&VC3S – Zeitmessung für analoge 3-Spur Slotcarbahnen

Vor ca. 2 Jahren hatte ich aus der Not heraus schon einmal eine Zeitmessung für meine damals neue Dual-Carrerabahn geschrieben, weil ich auf die Schnelle nichts gefunden hatte, was meinen Anforderungen entspricht und zudem auch auf einem MacOS-Betriebssystem läuft, wobei Letzteres das größte Problem dabei war. Damals war die Software für den digitalen Betrieb schnell geschrieben, da man dabei nur die Signale der Carrera CU verstehen, bzw. auswerten muss und die Anforderungen für den analogen 2-Spurbetrieb eh nicht allzu groß waren. Versteht mich nicht falsch: Das Programmieren einer kommerziellen Rennsoftware ist eine ganz andere Liga, in der ich garnicht mitspielen möchte. Da gibt es unzählige Fehlerquellen und Kundenwünsche zu berücksichtigen. Ich verwirkliche hingegen nur meine Anforderungen und kenne mich am Ende mit der fehlerfreien Bedienung bestens aus.

Nun hat ja bekanntlicherweise meine alte dreispurige Holzbahn wieder zu mir gefunden, so dass ich mich gezwungen sah, eine neue Rennsoftware zu programmieren. Dabei hatte ich von Anfang an auch das Ziel, eine automatische Spannungseinstellung für verschiedene Fahrzeuge zu verwirklichen. Soll bedeuten: Hat man einmal ein Fahrzeug mit seiner Spannung erfasst, muss man es nur wieder auswählen, um die Spannung des jeweiligen, bzw. im Rennbetrieb aller Slots einzustellen. Diese Feature konnte ich allerdings nur in einer einfacher Ausführung umsetzen, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Und das ist das Ergebnis meiner Bemühungen:

S11AC&VC3S-Fenster-Rennen
S11AC&VC3S Fenster Rennen

S11AT&VC3S-Arduino
S11AT&VC3S-Arduino

Features:

  • Trainingsmodus
  • Rennmodus „Alle Teilnehmer fahren jede Spur in frei wählbarer Zeit“
  • Spannungsregelung
  • Automatische Stromunterbrechung nach Rennende
  • Rennunterbrechung per Buzzer (Chaos-Schaltung)
  • Zeitstrafe für Frühstart und Buzzer-Nutzung (frei wählbar)
  • Alle Rennergebnisse jederzeit abrufbar
  • Fahrerverwaltung
  • Fahrzeugverwaltung
  • Sprachansage (Fahreraufruf vor dem Rennen, Strafen, Restliche Renndauer )
  • Sound (Ampel, Start, Rundenerfassung, Anzeige des Gesamtergebnisses)
  • Anzeige schnellste / schlechteste Runde je Fahrer
  • Anzeige schnellste Runde pro Gesamtrennen

Systemvoraussetzungen (Hardwareanforderungen stehen noch aus)

  • macOS Catalina 10.15.x
  • macOS Mojave 10.14.x
  • macOS High Sierra 10.13.x
  • macOS Sierra 10.12.x
  • OS X El Capitan 10.11.x
  • OS X Yosemite 10.10.5

Wie auf dem zweiten Bild angedeutet, bildet ein Arduino auf Grove-Basis die Hardware. Die Rennsoftware wurde mit Xojo programmiert.

Hier noch ein kurzes Video mit allen interessanten Bereichen (Tipp: Mit der rechten Maustaste könnt Ihr die Anzeigeoptionen ändern….):

Ein kurzer Überblick über alle interessanten Bereiche

Weitere Beschreibung auf den folgenden Seiten:

Welcome back! – Der Rhein-Ruhr-Ring goes „Holz“ again!

Um es kurz zu machen: Die Digitalbahn ist Geschichte. Bei meinen Kumpels ist das Digitalfahren nie so richtig angekommen und für das analoge Fahren war mir der Kurs einfach nicht anspruchsvoll genug. Just, als ich mal wieder über diesen Umstand nachdachte, meldete sich der Besitzer meiner alten Holzbahn bei mir, um mir diese mangels Zeit wieder anzubieten. Da habe ich natürlich nicht lange nachgedacht und so stand sie dann kurze Zeit später wieder im Slothouse.

Die neue alte Holzbahn!

Da die derzeitige Kontaktsperre mir großzügigen zeitlichen Spielraum ermöglicht, habe ich auch direkt mal die Bandenwerbung komplettiert. Ein Projekt, dass nun endlich nach 10 Jahren fertig gestellt wurde!

Bandenwerbung, die Erste!
Bandenwerbung, die Zweite!

Ein kleiner Wermutstropfen besitzt die Geschichte allerdings: Keine 124er mehr! Die passen leider nicht auf die Bahn, selbst die kleinsten BRM nicht. Und gerade die waren mir wirklich an’s Herz gewachsen.

Die Carrera-Teile nebst Slotcars konnte ich gut an den Mann bringen, so dass auch der Haushaltsvorstand zufrieden ist.

Wenn ich Zeit finde, werde ich gegebenenfalls noch was zur Entstehung der Bahn sagen.

5. Renntag am 12. Juli 2019

Alles hatte so toll mit einem Bierchen am Gartenteich begonnen, doch am Schluss war es wohl eher nicht mein Tag. Meine Rennergebnisse waren durchwachsen und die selbstentwickelte digitale Zeitmessung hat leider komplett versagt! Trotzdem sind wir mit 4 Slottern noch 6 analoge Rennen gefahren und haben mit 1276 Runden die Gesamtzahl auf 6932 erhöht.

Die bei diesem Rennen erzielte FastLap von Go!!!Markus darf getrost ignoriert werden!

Beim nächsten Mal wird alles besser, aber jetzt ist erst einmal Sommerpause!

4. Renntag am 10. Mai 2019

Der Sommer kündigt sich an und so flacht auch das Interesse am Slotten ein wenig ab. In der Folge waren wir am Freitag leider nur zu dritt, aber so blieb auch etwas mehr Zeit zum Fachsimpeln. Zudem konnten wir einige Digital-Runden drehen, da der harte Analog-Kern nicht zugegen war. Meine digitale Rennsoftware macht mir noch immer Sorgen. Ich habe zwar einen simplen Workaround gefunden (CU nach jedem Rennen neu starten), aber die Fehlmessungen treten noch immer auf, sobald die CU längere Zeit in Betrieb ist. Über den Abend sind wir 504 analoge und 853 digitale Runden gefahren. Die Anzahl der Analog-Runden erhöht sich somit auf 5656 und die der Digital-Runden auf 1186, macht also in der Summe 6842.

Bei den digitalen Rennen musste ich mich leider geschlagen geben, aber analog konnte es nicht besser laufen!

Reste-Verwertung

Die Tage wollte ich eigentlich die kleine Blechhütte im Garten aufräumen. Da stolperte ich dann über einen Karton mit Holzresten, die vom Bau der Bahn-Unterkonstruktion übrig geblieben sind.

Zu schade für den Müll, dachte ich mir und machte mir Gedanken über eine mögliche Anschluss-Verwendung. Die hatte ich dann zumindest für die diversen Latten-Reste auch schnell gefunden:

Die Latten habe ich einfach in ca. 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten und anschließend noch ein wenig abgeschliffen.

Und was kann man jetzt mit diesen Holzblöcken machen?

Ich benutze sie als Standfuß für meine Slotcars. Ok, das ist jetzt nicht die genialste Erfindung in der Slotcar-Welt, aber immerhin habe ich jetzt eine einheitliche Lösung und muss nicht immer auf das zurückgreifen, was ich gerade irgendwo finde. Jetzt hab ich mal 20 Stück vorgesägt und wenn die aufgebraucht sind, kann ich für kleines Geld und 15 Minuten Arbeit für Nachschub sorgen.

Ford Capri Zakspeed

Zwei Slotter-Kumpels haben sich die Tage diese zwei Boliden gegönnt, obwohl sie vorrangig nur auf meinem RRS-Ring gefahren werden. Erst einmal Danke dafür an Matrix220170 und Lucky65!

Carrera D124 Ford capri Zakspeed Turbo „Würth-Zakspeed Team, No.2“ und „D&W-Zakspeed Team, No.53“

Namentlich handelt es sich um die beiden Modelle Carrera D124 „Würth-Zakspeed Team, No.2“ und „D&W-Zakspeed Team, No.53“

OotB bringt das Slotcar 80 Gramm auf die Waage.

Mit dem „Würth-Zakspeed Team, No.2“ gewann Klaus Ludwig im Jahr 1981 die Deutsche Rennsport Meisterschaft der Division II.

Der „D&W-Zakspeed Team, No.53“ wurde im Jahr 1980 von Klaus Niedzwiedz in der Division II der Deutschen Rennsport Meisterschaft gefahren.

Die beiden Fahrzeuge bringen von Haus aus eine gute Performance mit. Ich habe lediglich auf der Hinterachse Frankenslot PUs aufgezogen. Sie konnten bei Ihrem ersten Renneinsatz am 15.03.2019 richtig begeistern.

3. Renntag am 15.03.2019

Leider waren wir heute nur mit vier Slottern am Start. Der Stimmung tat es keinen Abbruch, aber die Gesamtzahl der analog gefahrenen Rennrunden konnte daher nur um 1583 auf insgesamt 5152 Runden erhöht werden. Als Premiere haben wir auch 333 digitale Rennrunden gedreht.

Hier die einzelnen Ergebnisse:

Mein persönliches Fazit: Mit drei ersten Plätzen könnte ich zufrieden sein, wäre da nicht der letzte Platz beim SLS/CR7-Rennen. Das geht ja nun mal garnicht.

Die analoge Zeitmessung scheint nun stabil zu laufen. Es gab keine Fehlmessungen. Nur bei einem Rennen trat eine ungewollte Frühstarterkennung auf, die ich auf einen äußeren Einfluss durch Schatten zurückführe.

Im digitalen Bereich traten allerdings noch ein großes Problem und ein paar weitere Kleinigkeiten auf. Letztere habe ich allesamt schon aus dem Weg geräumt, aber die festgestellten Fehlmessungen sind erst einmal inakzeptabel. Da muss ich noch auf die Suche gehen. Ich vermute die Ursache entweder beim Abfrageintervall in Richtung ControlUnit oder Probleme bei der Bluetooth-Übertragung.

Porsche 917K

Da ich meine digitale Rennsoftware mittlerweile fertiggestellt habe, war es an der Zeit, mir ein erstes Dreier-Set an Fahrzeugen zuzulegen.

Warum eigentlich nur drei Fahrzeuge? Ja weil meine Bahn relativ klein ist und noch mehr Fahrzeuge zum Chaos führen würden. Daher habe ich auch meine Rennsoftware auf diese Zahl ausgelegt.

Für mein erstes Digital-Set habe ich den Porsche 917K ausgewählt. Technische Infos zu den realen Fahrzeugen finden sich bei Wikipedia.

Das gelb/grüne Modell wurde so im Jahr 1971 von den beiden deutschen Fahrern Rheinhold Joest und Willy Kauhsen im Team Auto USDAU bei den 1000 km von Brands Hatch gefahren, wo sie den 7. Platz belegten.

Die Gulf-Ausführung soll angeblich so 1970 bei den 6 Stunden von Watkins Glen mitgefahren sein. Nach meinen Infos ist er dort nur zu Testzwecken zum Einsatz gekommen.


Vic Elford und Gérard Larousse haben den Porsche 917K vom Martini & Rossi Racing Team 1971 bei den 12 Stunden von Sebring ganz oben auf’s Podest gefahren.




Die Porsche-Modelle sind etwas leichter und werden wahrscheinlich auf meiner Bahn etwas Blei benötigen. Auf dem o.a. Foto sieht man die PU-Reifen von Frankenslot, die ich auf alle meiner D124-Fahrzeuge aufziehe.

Drei Regler kurz vor dem Brexit

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Heute sind meine drei neuen Pistolen-Regler eingetroffen.

Es handelt sich dabei um digitale Regler der Firma Truspeed aus England. Die sind mit dem Carrera-Digitalsystem kompatibel und mittlerweile in der Version VI auf dem Markt. Die Version VI ist in zwei Varianten erhältlich, nämlich mit und ohne Bremse. Ich habe mich für das letztere Modell entschieden, da ich keine besondere Verwendung für diesen zusätzlichen Bremsknopf habe. Darüber hinaus liegt der Drucktaster direkt über dem Spurwechseltaster, was gegebenenfalls zu Verwechselungen führen kann.

Zugegeben, ich hatte bis jetzt neben dem Original-Daumenregler keine größeren Vergleichsmöglichkeiten, so dass ich mich in diesem Fall für die günstigste Variante entschieden habe. Der Preis von ca. 56€ incl. Fracht war schon recht verlockend. Neben dem Anschlusskabel ist dem Regler noch ein längerer Trigger beigelegt, mit dem man den kleineren, standardmäßig verbauten Hebel mühelos und ohne Werkzeug austauschen kann. Das abgebildete Spiralkabel ist 4 Meter lang und habe ich separat in der slotcarfactory erworben.

Den Regler habe ich heute auch schon kurz testen können. Er liegt gut in der Hand und ist mit dem längeren Trigger für mich auch leicht dosierbar. Lediglich das Ansprechverhalten könnte meines Erachtens etwas stärker sein. Für meine D124-Slotcars musste ich den dafür angedachten Drehknopf auf der Oberseite des Gehäuses auf die Maximalstellung drehen, was in diesem Fall so gerade noch ausreichend war. Der Weichentaster liegt auf der Rückseite des Gehäuses, ist gut erreichbar und hat während des Tests all das gemacht, was er soll, nämlich die Weiche auslösen.

Mir gefällt der Regler. Das etwas schwache Ansprechverhalten ist zu verkraften. Insbesondere auch deswegen, weil die drei Regler bei mir an der Bahn von allen Mitstreitern genutzt werden und niemand mit einem anderen Modell unterwegs ist.